Schulprofil


Das Motto unserer Schule:

Die Person stärken, die Sache klären und Gemeinschaft stiften.

Das Schulprogramm oder -profil spiegelt das gemeinsame Anliegen aller am Schulleben Beteiligten wider und ist für alle verbindlich. Eltern, Schüler und Lehrkräfte haben die Leitbilder unserer Schule gemeinsam erarbeitet. Darin sind die wichtigsten Entwicklungsziele so formuliert, dass sie von allen Lehrkräften umgesetzt werden können. Die Zielvorstellungen beschränken sich auf ausgewählte wesentliche Aufgaben und sind fachlich, pädagogisch und übergreifend orientiert. Eine Evaluation bezüglich ihrer Verwirklichung und den Stand der Umsetzung findet in regelmäßigen Abständen durch die Gesamtkonferenz statt. Das oberste Beschlussorgan der Schule legt sich selbst Rechenschaft über den Soll- und Ist-Zustand ab und passt das Schulprofil bei Bedarf den gegebenen Bedingungen an. Außerdem suchen alle am Schulleben Beteiligten nach Möglichkeiten der praktischen Umsetzung.

Leitbild 1:
In unserer Schule hat das soziale Verhalten einen hohen Stellenwert. Dazu wollen wir die Schüler befähigen.
Die Schüler sollen

  • sich innerhalb der Schul- und Klassengemeinschaft als Gruppenmitglied wahrnehmen.
  • die Notwendigkeit verstehen und akzeptieren, dass vereinbarte Regeln eingehalten werden.
  • fähig werden, im Team zu arbeiten.
  • den anderen achten (z.B. die Meinung des anderen anhören und gelten lassen / andere ausre-den lassen / andere nicht auslachen oder beschimpfen / sich nicht auf Kosten anderer lustig machen / sich rücksichtsvoll verhalten / bereit sein, anderen zu helfen)

So setzen wir unsere Ziele um:

  • Auf dieser Grundlage achten alle darauf, dass im Verlauf des Schuljahres die Regeln einge-halten werden:
  • Am Anfang jedes Schuljahres setzen sich Klassenlehrerin und Schülerinnen mit den Regeln des Zusammenlebens und –arbeitens auseinander. Sie besprechen die Schulordnung und Er-ziehungsberechtigte sowie SchülerInnen verpflichten sich durch das Unterschreiben der Schulordnung, die besprochenen Regeln zur Kenntnis genommen zu haben. Die SchülerInnen verpflichten sich zur Einhaltung.
  • Die Klassen arbeiten so oft wie möglich in Partner- oder Gruppenarbeit.
  • Die Lehrerinnen unserer Schule setzen sich ständig mit dem Sozialverhalten auseinander

und zwar im Rahmen von

  • Verfügungsstunden in den Klassen 5, 7 und 10,
  • Dienstversammlungen, Konferenzen, pädagogischen Runden,
  • Elterngesprächen und Elternabenden,
  • Gesprächen mit der Beratungslehrerin oder Schulsozialarbeiterin und
  • Kontakten mit dem Jugendamt.

Wir fördern soziales Lernen weiterhin durch

  • Team-Training (Erlebnispädagogische Maßnahmen),
  • außerschulische Veranstaltungen, wie Schulturniere, Klassenfahrten, Projekttage, Tagesfahrten, gemeinsame Feste und Feiern.

Schülerinnen und Schüler unserer Schule übernehmen Verantwortung für das soziale Miteinander, z.B. durch

  • den Streit-Schlichter-Ausschuss,
  • die Beteiligung an der Pausenaufsicht,
  • innerschulische Partnerschaften (Klasse) und außerschulische Partnerschaften (Ghana, Schüleraustausch/ Wielun [Polen])
  • die Arbeit in der Schülerbücherei,
  • den Brötchenverkauf,
  • Planung und Durchführung von Sportturnieren und Projekten,
  • Schulsanitätsdienst,
  • Gestaltung der Einschulungs- und der Abschlussfeier sowie des Abschlussgottesdienstes,
  • Tragen von Schulbekleidung auf freiwilliger Basis.

Leitbild 2:
Unsere Schule fördert die Lernkompetenz.
Die heutige Informationsflut verlangt zunehmend die Fähigkeit, für sich selbständig neue Erkenntnis-se zu erschließen und verfügbar zu machen. In der Albert-Schweitzer-Schule wollen wir elementare Lern- und Arbeitstechniken vermitteln und einüben:

  • Kennen lernen verschiedener Lernmethoden und Lerntypen
  • Techniken der Informationsentnahme, und –verarbeitung sowie Informationsbeschaffung: Le-setechniken, Markieren und Strukturieren, Informationen zusammenfassen (Tabelle, Schema), Mappenführung, Arbeiten mit Nachschlagewerken, Internetrecherche…
  • effektives Üben (für Klassenarbeiten, Vokabellernen…)
  • Arbeitsplanung (Einteilung in Portionen, Lernpausen…)
  • selbstständiges Lernen, allein und in Gruppen
  • Referate halten
  • Präsentationstechniken erstellen und anwenden (Stimmführung, Gestik, Mimik, Medienein-satz /Powerpoint)

Leitbild 3:
Die Albert-Schweitzer-Schule fühlt sich der Berufsorientierung ihrer Schüler in besonderem Maße verpflichtet.
Als berufsorientierende Pflichtveranstaltungen sind neben den beiden Betriebspraktika vorgesehen:

  • fachpraktische Tage in der Berufsbildenden Schule II in Göttingen
  • Betriebsbesichtigungen/-erkundungen
  • Regelmäßige Kontakte zur Arbeitsverwaltung (u.a. Berufsberatung, BIZ)
  • Zusammenarbeit mit örtlichen Betrieben
  • Ehemalige Schülerinnen und Schüler besuchen die ASS und berichten aus ihrer Berufswelt
  • Einladung von Ausbildern und Auszubildenden aus regionalen Betrieben/ Erfahrungsberichte
  • Teilnahme an Maßnahmen zur Berufswahlvorbereitung (z.B. ABV)


Ein Schwerpunkt unserer Arbeit liegt im Fachbereich Arbeit-Wirtschaft-Technik.

Leitbild 4:
Der Umweltbildung an unserer Schule messen wir eine große Bedeutung zu.
Umweltbewusstem Verhalten räumen wir in unserem Schulleben einen hohen Stellenwert ein.
Es ist uns selbstverständlich, dass wir Abfall trennen und vermeiden helfen, Energie sparen und
verantwortungsbewusst mit unserem Wasser umgehen.
Entsprechende Verhaltensweisen werden

  • eingeübt in Unterrichtseinheiten, Projekten und Arbeitsgemeinschaften,
  • entsprechend in der Schulordnung festgelegt und
  • in Zusammenarbeit mit außerschulischen Stellen/ Institutionen gefördert.

Eine/r Umweltbeauftragte/r unterstützt die Umsetzung und Weiterführung.
Damit in den Fächern Biologie, Chemie, Physik, AWT, WUK und GSW die Grundlagen erarbeitet und die Notwendigkeit des umweltbewussten Verhaltens verdeutlicht werden, legen die Fachkonferenzen konkrete Unterrichtsinhalte für Umwelt-Themen wie zum Beispiel Umwelt-Energie, Freizeit- und Konsumverhalten sowie Gesundheit fest.

Beispiele für die Umsetzungen finden sich in „Empfehlungen zur Umweltbildung in allgemein bildenden Schulen“ (Herausgeber: Niedersächsisches Kultusministerium).

Leitbild 5:
Die Schule öffnet sich nach außen und trägt zur Einbindung in das soziokulturelle Gefüge der Region bei.
Die Schule öffnet sich nach außen durch

  • Kooperation mit der Grundschule, dem Alma-Louisen-Stift (Seniorenheim) sowie örtlichen Vereinen (Tennis- und Reitverein, Sportverein, etc.)
  • Einbindung und engen Kontakt mit der Polizeidienststelle
  • Kooperation mit dem KJB
  • Kontakte mit den Banken (Börsenspiel, Malwettbewerb)
  • Jugend trainiert für Olympia
  • Girls-Kick
  • ABfF


Gebilligt und verabschiedet von der Gesamtkonferenz am 31.03.2002
Geändert und überarbeitet nach Vorschlag des Schulvorstandes am 29.01.2008
Gebilligt und verabschiedet von der Gesamtkonferenz am 08.04.2008

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